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arbeitet seit 1983 als Bühnenbildner und Lichtdesigner für Oper, Tanz und Schauspiel. 

Unter anderem für William Forsythe, Jiri Kylian, Pierre Audi, Christof Nel, Peter Greenaway, Stefan Pucher und Stefan Bachmann in Amsterdam, Berlin, Frankfurt, Los Angeles, Madrid, Paris, New York, Oslo, Peking, Tokio und Zürich.

Als Regisseur kooperierte er zuerst mit Heiner Goebbels 1990 am TAT Frankfurt, um ab 1992 in den Sparten Schauspiel und Oper an Theatern in Basel, Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Graz, Hannover, Karlsruhe, München, Paris und Wien zu inszenieren. 2017 arbeitete er in China für das National Center of Performing Arts, Beijing: LEAR, Regie Li Liuyi und für das National Ballet DUNHUANG, Choreographie Fei Bo. Von 1998 bis 2004 war er Professor für Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seit 2008 leitet er die Bühnenbildausbildung an der ZHDK Zürich.

is a german designer and director for ballet, drama and opera. His designs have been seen all over the world from Australia to Canada and the US, from Japan to China and throughout Europe.

He has worked for many years with the choreographers Jiri Kylian and  William Forsythe. The titles of some of the works are Isabel's Dance, Impressing the Czar, Limb's Theorem , Kaguyahime, Stepping Stones, Whereabouts Unknown, Wings of Wax, Arcimboldo, One of a kind, Doux Messonges and Zugvögel. His working relationship as stage designer with Pierre Audi, director of the Amsterdam Opera started in 1990 with Monteverdi's Il Ritorno d'Ulisse in Patria  and continued until 2011 with the production of the two Iphigenie operas by Gluck.

Amongst other designs the most important were Writing to Vermeer, directed by Peter Greenaway and Saskia Boddecke in the Amsterdam opera, Wozzeck at the Brussels opera, directed by David Freemann, Claudel's drama Tête d'or directed by Anne Delbee at Comédie Française, Paris, The Peony Pavilion, a ballet with choreography by Fei Bo directed by Li Liuyi for the National Ballet of China, Beijing. 

Michael Simon started directing his own projects with Elements of Crime (1988) at the Nederlands Dans Theater, Newtons Casino (1990), Roman Dogs (1991) - together with composer Heiner Goebbels - for Theater am Turm in Frankfurt and produced two Ballets for the Bayrischische Staatsoper In the country of last things 2006 an Der Gelbe Klang in 2014. The first opera he directed 1993 in Basel: Die Menschen, followed by Fliegender Holländer in Darmstadt and Moses and Aron in Bremen. 

At the Bonn opera he directed several contemporary operas between 1998 and 2002. He staged the world premiere of L espace dernier by Matthias Pintscher 2004 at the Paris Opera Bastille. His latest opera productions were Salome in Braunschweig and Freyschütz in Bern both 2013. Since his debut as drama director with Black Rider 1994 in Dortmund he has been invited to theaters like Schaubühne Berlin, Volksbühne Berlin, Burgtheater Wien, Düsseldorfer Schauspielhaus, Residenztheater München.

Since 2005 he directed several plays by Elfriede Jelinek and Peter Handke in Karlsruhe, Freiburg, Graz and the latest in Dortmund: Das Schweigende Mädchen. 

Michael Simon has been teaching stage and lighting design 1998 to 2004 as Professor at HfG Karlsruhe and since 2008 at ZHdK Zurich. In 2016 he has given guest lectures at the National Academy of Chinese Theater Arts in Beijing. 2017: Stage design for KING LEAR, directed by Li Liuyi, NCPA Beijing, China link: National Center for Performing Arts and Stage design for "Dunhuang, the light of heart" choreography by Fei Bo for National Ballet of China, Beijing, Tian Qiao Theater. 2018 saw a production of Thomas Köck`s Kudlich in Ingolstadt, and stage design in Zurich for a Max Frisch project, and Tristan and Isolde in Kassel and Hamlet directed by Li Liuyi in Beijing, Shanghai, Singapore, Hong Kong and various Cities in China.

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Eigene Texte

Das nackte Stadttheater

Der Weg von der Idee bis zur Realisierung eines Bühnenbildes in der Struktur eines Stadttheaters führt durch einen engen finanziellen Flaschenhals. Der frei verfügbare Etat für das Bühnenbild beträgt in der Regel nur ein Drittel der tatsächlichen Kosten die von der Theaterleitung dafür budgetiert sind. Die restlichen zwei Drittel sind fest gebunden in den Personalkosten der Werkstatt.

Die Kunst des Forschens

Zwischen 1990 und 1994 war das Theater am Turm für meine Entwicklung als Regisseur und Bühnenbildner der wichtigste Ort überhaupt. Die Möglichkeit professionelle Mittel des Stadttheaters mit dem Denken der freien Szene zu kombinieren, haben mir vier außerordentliche Produktionen ermöglicht, die so nie an einem andern Ort hätten entstehen können. Entscheidend dafür war die Entwicklung des...

Interviews

Blaubart

Ein Vier-Sparten-Projekt, bei dem alle darstellenden Formen gleichberechtigt nebeneinander stehen und von Anfang an konzeptionell parallel eingebunden waren – worin besteht der Reiz für eine solche „Überforderung“ aller Sinne? Wenn man die Geschichte des Theaters anschaut, dann gehörten die sogenannten Sparten früher zusammen und haben sich erst im Laufe der Zeit auseinander entwickelt....

Rechnitz

Ein Gespräch mit Michael Simon über das Zufallsprinzip in der Kunst.

Bühne-Bild

Interview 2006 mit Eva Elisabeth Fischer in Der Theater Verlag

Kritiken

Kritik zu Feyschütz (NZZ)

Bern eröffnet die Opernsaison mit Carl Maria von Webers «Freyschütz» in einer neuen Fassung. Der Dirigent Mario Venzago hat die Dialoge durch die seinerzeit von Hector Berlioz für Paris komponierten Rezitative ersetzt...

Kritik zu Blaubart (Tagesanzeiger)

In Bern bringt Michael Simon das rätselhafte Prosastück «Blaubart» von Max Frisch auf die Bühne – als vielschichtige Collage zwischen den Sparten.

Kritik zu Blaubart (NZZ)

Das Konzert Theater Bern – hervorgegangen aus der Fusion von Stadttheater und Symphonieorchester Bern – zeigt Max Frischs Blaubart als Spektakel und Zusammenspiel mehrerer Sparten. In Oper und Konzert, Schauspiel und Tanz wird das Stück um den wegen Mordes angeklagten und dann freigesprochenen Arzt inszeniert.

Kritik zu Blaubart (Nachtkritik)

Max Frischs Roman "Blaubart" ist ein auf einem realen Vorfall basierendes Dialog-Protokoll, das den mangels Beweisen vom Mord an seiner sechsten Frau Rosalinde freigesprochenen Felix Schad mit seinen hartnäckigen Befragungen auch lange nach dem Prozess noch verfolgt und ihn am Ende in den Selbstmord treibt. Um diesen spröden, um Schuld und Unschuld kreisenden Text herum hat der deutsche Regisseu...